Anleitung 

1.

Du kannst die Muster, die du später in das Schneidebrett einbrennen möchtest, mit dem Bleistift vorzeichnen oder mit Pauspapier ein beliebiges Motiv auf das Holz übertragen. Ich zeichne und male gerne, deshalb geht’s bei mir direkt zur Sache.

2.

Wenn du mit dem vorgezeichneten Motiv zufrieden bist, schraubst du einen der 9 Aufsätze an die Spitze des Brandmalgeräts und steckst es an die Steckdose. Lass es ein paar Minuten aufheizen, bevor du beginnst.

Das Zeichnen von Linien, Kreisen und Schriften mit einem Brandmalgerät ist anders als mit einem Stift und verlangt ein wenig Übung. Es ist deshalb sinnvoll, die ersten Gehversuche mit dieser heissen Technik an einem alten Brett zu absolvieren und dabei gleich auch noch die verschiedenen Aufsätze zu testen.

3.

VORSICHT! Die Aufsätze sind sehr heiss! Ein Aufsatzwechsel darf deshalb ausschliesslich mit der Zange erfolgen, nie mit den Fingern!

Nach dem Entfernen des Aufsatzes, legst du ihn zum Abkühlen auf ein altes Holzbrett. Den neuen Aufsatz schraubst du ebenfalls mit der Zange auf.

Dazu benötigst du folgende Materialien

  1. Schneidebretter in unterschiedlichen Formen und Grössen, zum Beispiel Brotbrett mit geschwungenem Griff,
    geschweiftes Zopfbrett, Rindenbrett oder Lindenbrett mit Rinde
  2. Alte Holzbretter zum Probemalen
  3. Brennkolben mit 9 Aufsätzen (Brennpeter)
  4. Zange
  5. Unterlage für die heissen Aufsätze, am besten aus Holz
  6. Bleistift mit weicher Mine
  7. Lineal
  8. Radiergummi

 Tipps

  • Motivideen findest du zum Beispiel auf Pinterest. Entweder du zeichnest diese ab oder du druckst sie aus und überträgst sie mit Pauspapier.
  • Bei filigranen Motiven, Details oder Schriftzügen kannst du mit der Langspitze arbeiten.
  • Längere Striche gelingen am besten, wenn man sich nur Teilstücke vornimmt und dazwischen kurz absetzt. Nie das Brenngerät auf der Linie lassen. Es brennt sich sofort ein grosser Punkt ein!
  • Bei Kurven drehst du das Brett und passt es jeweils der neuen Lage an.
  • Bei grösseren Arbeiten ermüdet die Hand sehr schnell. Mach lieber eine Pause und fahre später fort, damit es keine «Ermüdungspatzer» gibt.
  • Bei längerem Arbeiten mit derselben Spitze wird gelegentlich die Verschraubung etwas locker. Der Aufsatz sollte dann mit der Zange wieder nachgezogen werden.
  • Fass das Gerät im laufenden Betrieb nie an der Spitze an, bei jedem Aufsatzwechsel wird ausschliesslich mit der Zange an- und abgeschraubt.
Donnerstag 1. Januar
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