Projekte von HEKS

Zwei Frauen bei der Gartenarbeit

 

Heks neue Gärten: Gartenarbeit gegen das Alleinsein

Flüchtlingsfrauen sind in der Schweiz häufig arbeitslos und leben mit oder ohne Familie isoliert in ihrer Wohnung. Eine fehlende Beschäftigungsmöglichkeit, verbunden mit Einsamkeit, kann schnell zu seelischen und körperlichen Problemen führen. HEKS pachtet deshalb an mittlerweile 30 Standorten in der Schweiz Familiengärten-Parzellen und bewirtschaftet diese zusammen mit den Flüchtlingsfrauen. Diese stärken so ihre körperliche und seelische Gesundheit, erhalten eine geregelte Tagesstruktur und setzen sich mit den hiesigen Lebensgewohnheiten auseinander. An den wöchentlichen Gartentreffen wird je nach Region Deutsch oder Französisch gesprochen. Ausserdem unterstützen HEKS-Mitarbeitende sie bei der biologischen Gartenarbeit und informieren über Integrations- sowie andere Alltagsangebote.

Auswertungen des bereits elf Jahre alten Projekts zeigen, dass sich die Lebensqualität und Gesundheit der meisten Teilnehmenden spürbar verbessert haben. Auch ihre Deutsch- oder Französischkenntnisse konnten sie nachweisbar vertiefen.

 

Heks Mosaiq: Qualifizierte Migrantinnen und Migranten nicht allein lassen

Viele in der Schweiz lebende Migrantinnen und Migranten verfügen über einen Hochschul- oder Berufsabschluss und über langjährige Arbeitserfahrung in ihrem Herkunftsland. Trotzdem sind sie häufig erwerbslos oder gehen einer Arbeit nach, für die sie überqualifiziert sind. Ihr berufliches Potenzial wird häufig nicht erkannt oder nur ungenügend genutzt. Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten ausserhalb der EU haben auf dem Schweizer Arbeitsmarkt mit vielen Hindernissen zu kämpfen und werden mit diesen Problemen oft alleingelassen.

HEKS unterstützt diese Menschen mit dem Projekt «HEKS MosaiQ». Diese Fachstellen beraten und begleiten qualifizierte Migrantinnen und Migranten bei der Diplomanerkennung und dem Einstieg in die berufliche Praxis.

 

Heks ALTUM: gesund und sozial aktiv – auch im Alter

In der Schweiz ist die Anzahl der älteren Migrantinnen und Migranten in den letzten Jahren stetig gestiegen. Die meisten kamen in jungen Jahren in die Schweiz, um hier zu arbeiten und später wieder in ihr Heimatland zurückzukehren. Viele sind jedoch hier geblieben und stellen die Schweizer Institutionen im Alters- und Gesundheitsbereich vor neue Herausforderungen: Die Dienstleistungen erreichen die älteren Migrantinnen und Migranten oft nicht oder nur ungenügend. HEKS möchte sie im Alter nicht allein lassen und bietet ihnen Unterstützung, ihren Alltag selbstständig zu bewältigen.

Das Projekt «HEKS AltuM» bietet Menschen mit Migrationshintergrund ab 55 Jahren Unterstützung bei Fragen zu Themen rund ums Älterwerden. Sie werden vorbeugend und frühzeitig auf Probleme des Alters aufmerksam gemacht und erhalten zum Beispiel gezielt Informationen zur Altersvorsorge in der Schweiz. Damit will «HEKS AltuM» dazu beitragen, dass Migrantinnen und Migranten in der Schweiz ihr Leben nach der Pensionierung  autonom und bei guter Gesundheit gestalten können.




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